Wie machst du es?

Liest du ab? Sprichst du frei? Verwendest du Stichworte?

Erfahre in dieser Episode, dass sich all diese Herangehensweisen nicht ausschließen müssen, sondern wunderbar ergänzen können und dass das allerwichtigste eben nicht ist, wie du es machst, sondern DASS du es tust! Also geh raus und sprich!

Und wenn du Inspirationen zum WIE bekommen magst, dann bist du in dieser Folge genau richtig!

 

ÜBERBLICK: In dieser Folge erfährst du …

  • Wie andere UnternehmerInnen an ihre Sprechsituationen rangehen
  • Wie du schreiben solltest fürs Hören
  • Wie ein Stichwortzettel aussehen sollte
  • Dass Ablesen und frei Sprechen auch innerhalb ein und derselben Rede möglich sind statt ein entweder-oder

Überblick und die Shownotes zur Folge

Diese Folge ist Teil meiner Aktion Mitmach-Podcast. Es ist genau genommen der dritte Mitmach-Podcast.

Diesmal habe ich die Frage gestellt:

Frei sprechen und frei fühlen – wie schaffst du es, frei zu sprechen und dich als Sprechender auch frei (und damit gut) zu fühlen?

Herausgekommen ist diese Folge, in der drei UnternehmerInnen und ich spannende Erfahrungen teilen.

Hier findest du die Highlights:

Variiere deine Herangehensweise entsprechend der Länge und Wichtigkeit deiner Rede!

 

Reinhard Winkler bloggt (und podcastet bald!) auf mission99.at für Menschen, die aus der Adipositas herausfinden wollen.

Er empfiehlt 3 Arten, wie er an die Vorbereitung einer Rede herangeht.

  1. bei kurzen Reden bis max. 2-3 Minuten durchdenkt er die Rede und dann spricht er frei los.
  2. Bei mittellangen Reden um die 5 Minuten nutzt er gerne einen Stichwortzettel.
  3. Bei längeren Reden legt er wert auf einen durchdachten Spannungsbogen und nutzt daher ein Skript.

 

Kläre dein Ziel und übe deine Rede!

 

Eva Peters ist ein ganz vielseitige Unternehmerin, die auf artilda.de Erwachsenden (wieder) die Kreativität durch Malen und Skizzieren näher bringen will. Ihr Motto: Kreativität darf auch Erwachsenen Spaß machen.

Sie empfiehlt folgende Herangehensweisen ans Sprechen:

  1. Kläre: WARUM mache ich das? Warum will ich über dieses Thema reden? Was ist mein Ziel?
  2. Sprich deine Rede mindestens einmal laut im Vorfeld durch. Vielleicht sagst du bei deinem Auftritt dann teilweise andere Dinge, doch dies gibt dir Sicherheit.
  3. Notiere dir Stichpunkte.

 

„sowohl – als auch“ statt „entweder – oder“

 

Glaubst du, du musst immer Ablesen, weil du diesen Weg einmal eingeschlagen hast? Oder immer frei sprechen?

Dann kennst du Esther Wolfram noch nicht! Sie ist Coach, systemische Beraterin und Diplom-Pädagogin und podcastet u.a. im Coaching Elemente Podcast. Mehr über sie findest du auf http://lifestyle-coaching.training/

Esther sagt:

Ich nutze beides, das freie Sprechen und das Lesen, und zwar innerhalb ein und desselben Rede. In ihrem Podcast beispielsweise liest sie die fachlichen Fakten ab und die Geschichten und Beispiele erzählt sie frei.

Vielleicht ist es ja auch für dich eine gute Lösung sowohl abzulesen als auch frei zu sprechen?

Dann schenkt sie uns noch einen Tipp: Einfach erst mal machen!

 

Es ist egal, WIE du startest – Hauptsache ist, DASS du startest.

Über das WIE kannst du dir Gedanken machen, wenn du auf dem Weg bist, meine inzwischen auch ich. Also los geht’s!

 

Tipps zum Schreiben fürs Hören

 

Unser Gehirn hört Sprache anders als es sie liest. Das, was wir lesend, wunderbar verstehen können, ist dem Gehirn beim Hören schnell zu viel. Es braucht für die leichte Aufnahme von Gedanken andere Strukturen.

Wenn wir also für eine Rede schreiben sollten wir diese Prinzipien berücksichtigen.

Hier eine als Überblick:

  1. Nutze kurze Sätze. Vermeide Satzklammern.
  2. Nutze Verben (statt Nominalisierungen). Packe die Verben weiter vorn in den Satz. Nutze Aktiv statt Passiv.
  3. Gib immer wieder einen Überblick. Nutze Zusammenfassungen. Nutze Wiederholungen.
  4. Nutze konkrete bildhafte Worte statt abstrakte Begriffe.

Mehr findest du bei Brigitte Hagedorn, die über das Podcasten podcastet und dem Thema Sprache einige Aufmerksamkeit gewidmet hat.

Schreiben fürs Hören – Verben

Schreiben fürs Hören – Textaufbau

Schreiben fürs Hören – Satzbau

Schreiben fürs Hören – Verständlichkeit

 

Tipps für deinen Stichwortzettel

 

Wie schreibt man einen guten Stichwortzettel? 

Auch hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Ein Stichwortzettel sollte in aller erster Linie DIR helfen. Es soll die Orientierung geben, wenn du mal den Faden verlierst.

Was sich bewährt hat:

  1. Nutze festes Papier in einer handlichen Größe (A5).
  2. Beschrifte mit Seitenzahlen. (die Zettel könnten auch mal runter fallen!)
  3. Nutze Bilder oder Zeichen, die sich für dich mit einem Blick erschließen.
  4. Nutze Worte statt ganze Sätze.
  5. Nutze Infinitive statt gebeugte Verbformen.
  6. Notiere Zahlen, Zitate und andere Dinge, die man schnell vergessen kann.
  7. Notiere so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. 

 

Tipps, um auf den Punkt zu kommen

 

Die findest du in der vorherigen Podcastfolge „Klarheit statt Labern: So kommst du auf den Punkt!“

 

Zuguterletzt:

Mein zeig dich & sprich-Tipp:

Fange mit einer Möglichkeit an – damit du ins Handeln kommst! Und dann entwickle dich von dort aus in alle Richtungen!